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3 Fragen an...

Ute Mann, Spezialistin für Umwelt­technik in der DKB, Schwerpunkt „Energy Solutions“
Was bedeutet Sektoren­kopplung eigentlich genau?

Dabei geht es um die Verknüpfung von Strom, Wärme, Industrie und Verkehr. Sie ermöglicht es, Energie, die wir einmal erzeugt haben, optimal und effizient zu nutzen – wie bei einem Newton-Pendel: Die Energie wird 1:1 von einer Kugel an die nächste weiter­gegeben. Genauso müssen wir die Sektoren aufeinander abstimmen. So lassen sich zum Beispiel über Power-to-Heat-Anlagen sowohl Wärme­pumpen betreiben als auch erneuerbarer Strom direkt in Wärme umwandeln. Die Power-to-Gas-Technologie ermöglicht wiederum die Speicherung von überschüssigem Strom im Gasnetz.

Wie können solche Projekte die Energie­wende voranbringen?

Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien wächst der Bedarf an Flexibilität im System. Wohin mit dem überschüssigen Wind- und Solarstrom? Dieser lässt sich sowohl für Elektro­autos und zur Produktion von Wärme einsetzen als auch über Power-to-Gas zwischen­speichern. Außerdem werden Gebäude immer mehr zu Einheiten, die Energie nicht nur verbrauchen, sondern auch erzeugen, speichern und abgeben. Das sind intelligente neue Technologien für die Energie­wende.

Wie unterstützt die DKB solche Projekte?

Die Vielfalt an Technologien bringt doch eine hohe Komplexität mit sich. Unsere Ingenieure und Finanzierungs­spezialisten verstehen sich als Sparrings­partner auf Augenhöhe, die im Team die beste Finanzierungs­lösung erarbeiten. Unter dem Label „Energy Solutions“ bieten wir passende Finanzierungen an. Neben dem klassischen Hausbank­kredit spielen dabei öffentliche Förder­darlehen des Bundes oder der Länder oder auch alternative Finanzierungs­instrumente, wie Leasing oder Forfaitierungen, eine wesentliche Rolle.